Selbstgemachter Eierlikör

An Ostern trinkt man Eierlikör. Und wer noch keinen hat, stellt einfach schnell noch welchen her.

Selbstgemachter Eierlikör gehört in meiner Familie einfach dazu und hatte schon bei meiner Omi Tradition. Mittlerweile bekomme ich sogar von Freunden schon Vorbestellung für meinen selbstgemachten Eierlikör.

Das Rezept ist total einfach, weil es von Generation zu Generation übermittelt wurde und keinen Schickimicki benötigt, den man heute so braucht, aber den es früher gar nicht gab.

Zutaten für selbstgemachten Eierlikör:

8 Eigelbe
250g Zucker oder Puderzucker (gesiebt)
5 TL. Vanillezucker oder alternativ 2 Päckchen Vanillinzucker
340g Dosenmilch (1 Dose oder ein Tetrapack)
200 ml Doppelkorn oder Rum (38%)

Die Eigelbe und der Zucker werden schaumig aufgeschlagen. Dann gibt man die Dosenmilch unter fortlaufendem Rühren langsam hinzu. Zum Schluß wird der Alkohol untergerührt und die Masse langsam über dem Wasserbad erhitzt. Der Likör sollte eine Temperatur von etwas über 60 Grad erreichen, um mögliche Salmonellen abzutöten, aber auf keinen Fall kochen, denn dann gibt es Rühr-Eier-Likör.

Der noch warme Eierlikör wird in schöne Flaschen gefüllt und in den Kühlschrank gestellt, damit er dort schön dick werden kann und seine tolle Konsistenz erhält. Die Flaschen sollten täglich ein- bis zweimal leicht geschüttelt werden. Schön verzierte Flaschen werden so zu einem wunderbaren Präsent und schmecken das ganze Jahr über gut.

Geschlossen und gekühlt ist der Eierlikör ca. 8 Wochen haltbar, einmal probiert hält er meistens nur einen Tag, weil er so lecker ist.

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