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DIY – regengeschützte Gartenlichter

Im Moment ist das Wetter hier oben zwischen Nord- und Ostsee leider sehr unbeständig. In einem Moment ist es ein wenig schön, im nächsten Moment schon wieder schwarz bewölkt mit Gewitter und Regen.

Man kann schlecht planen und nur das Beste draus machen, indem man die trockenen und sonnigen Momente bestmöglich nutzt.

Um bei trockenem Wetter abends noch ein wenig draussen zu sitzen und es uns gemütlich zu machen, hatte ich schöne Gartenlampen mit Teelichtern aufgestellt. Jedesmal wurden wir dann aber in der Nacht oder am nächsten Tag wieder von Regen überschüttet und meine mit schönem Strandsand und Muscheln dekorierten Garten-Lämpchen waren mit Wasser gefüllt und ruiniert.

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Also überlegte ich mir, wie man das verhindern kann. Ganz einfach. Es müssen Garten-Lampen her mit Deckel. Was eignet sich besser dazu als Gurkengläser und wie gut, dass ich Gläser und Behältnisse mittlerweile zur Wiederverwendung oder zum Upcycling aufbewahre.

Nur noch schnell den Deckel mit Acrylfarbe in der aktuellen Lieblingsfarbe bemalen,
Strandsand einfüllen und Teelichter hinein stellen…..

…Deckel drauf, fertig.

Nun werden meine Teelichter über Nacht nicht mehr nass und ich kann sie immer SOFORT wieder einsetzen, wenn es denn mal trocken ist. So macht das gemütliche Beisammensitzen wieder Spaß. Sie sind zwar nicht ganz so schön wie meine Garten-Lämpchen, aber hier oben im Norden muß es manchmal eben praktisch sein.

Deckel auf = trockene GEMÜTLICHKEIT

In diesem Sinne

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DIY-Blumensäule

Vor zwei Wochen fand ich in meinem Gartenhaus noch einen Obelisk – eine Rosensäule. Hmm, eigentlich ein schönes Teil, aber die Rosen brauchten ihn nicht mehr und er war auch ein wenig angerostet. Was mir allerdings noch fehlte, war eine Art Blumentreppe, um den Holzbalken unserer Terrassenüberdachung ein wenig zu verschönern.

Also schaute ich, was ich noch so finden konnte in meinem Sammelsurium der zur Zeit nicht genutzten Gartenutensilien. Es fanden sich noch ein großer mediterraner Tontopf, zwei runde Metallkörbe und Töpfe von Hängeampeln und schon war die Idee geboren. ❤

Statt einer Blumentreppe baue ich mir eine Blumensäule.

blumensäule

Den Obelisk habe ich ein bißchen abgeschliffen und an den rostigsten Stellen mit grüner Farbe aufpoliert. Dann wurden die unteren Enden einfach in den mit Erde gefüllten Tontopf gesteckt und mit meiner Lieblingspflanze Elfensporn (Diascia cordata) bestückt. Sie blüht sehr üppig den ganzen Sommer durch bis in den Herbst hinein und ihre Blätter sehen aus wie kleine Elfenblumen.

Die beiden Metallkörbe habe ich dann in zwei Etagen am  Obelisk mit Kabelbindern befestigt und die jeweils mit einer Hänge-Petunie und einer Geranie bepflanzten Töpfe hineingestellt. Und fertig war die Blumensäule. Jetzt müssen die Pflanzen nur noch wachsen (ein Foto davon gibt es dann noch mal im Spätsommer).

Es ist immer wieder schön zu sehen, was man aus Dingen so zaubern kann, wenn man nicht immer alles gleich wegwirft.

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In diesem Sinne….cropped-blogbild3.jpg

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DIY – Tiertreppe

Übers Wochenende habe ich gemerkt, dass meine kleine Katzenprinzessin ein Treppchen gebrauchen könnte, um auf ihre Lieblingsplätze zu kommen. Irgendwann kommen auch unsere Tiere ein bißchen in die Jahre und es zwickt – wie bei uns – auch mal hier und da.

Die herkömmlichen Tiertreppen, die man so kaufen kann, sind leider nicht so mein Geschmack. In der Regel gibt es sie in grau, braun, beige oder auch in Metall. Die sehr teuren dann natürlich auch in etwas edleren Hölzern.

Also lag es nahe, dass ich mich mal in den Gartenschuppen verkrümel und schaue, was von meinen über den Winter gesammelten Upcycling-Materialien in Frage kommt. Und da stolperte ich sofort über die beiden Mandarinenkisten, die ich eigentlich zu Aufbewahrungskisten aufhübschen wollte.

Okay, Winkel waren auch noch da, zwei Hölzchen und ab ging es an werkeln. Nach kurzer Zeit stand das Grundgerüst, was ich einfach mit Winkeln zusammengeschraubt habe. Noch schnell ein Stückchen Stoff drübergezogen und festgetackert, ein Teppichrest draufgeklebt, ein Kissen genäht und fertig war die Katzentreppe in pink – sie ist ein Mädchen ❤ – und ich auch ❤

katzentreppe

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DIY Briefkasten-Upcycling

briefkasten-vorher Im vergangenen Jahr fiel mir irgendwann auf, dass unser Briefkasten in den letzten Jahren ganz schön unter der Witterung und der nördlichen Himmelsausrichtung (kaum Sonne, viel Regen) gelitten hat und dass Edelstahl anscheinend doch rostet. Jeden Tag ging ich an ihm vorbei, habe ihn geöffnet und geschlossen und doch nahm ich seinen desolaten Zustand erst an einem ganz bestimmten Tag wahr.

briefkasten-von-hintenDaraufhin habe ich mir überlegt, dass er vom Grundgerüst absolut noch intakt ist und man ihn doch einfach ein bißchen aufpolieren und aufhübschen könnte. Warum immer alles wegschmeissen und neu kaufen? Ideen mussten her und die Frage kam auf: Kann man einen Edelstahl-Briefkasten einfach abschleifen und lackieren?

briefkastenreinigung„Tante Google“ war mir dieses Mal keine große Hilfe, denn die meisten Stimmen waren dahingehend laut, dass man Edelstahl nicht einfach so überpinseln kann. Teure Grundlackierungen oder Folien sollten her, deren Anschaffung  den Wert des Briefkastens aber am Ende deutlich überstiegen hätten.

farbeSelbst ist die Frau und ich machte mich einfach mal ans Werk, habe den Briefkasten abgebaut, sauber gemacht, abgeschliffen mit „Schmirgelpapier“, noch einmal gereinigt und mir dann einen ganz normalen Topf Weisslack gekauft. Mir war vorher gar nicht bewußt, dass es im Baumarkt ZWEI grosse Gänge nur für Farben gibt. Nun gut, irgendwann fand ich dann den richtigen Lack und einen Versuch war es wert, denn entsorgen könnte ich den Briefkasten auch noch, wenn der Versuch mit der Farbe in die Hose geht.

briefkasten-neuIch nahm mir meinen neu gekauften Flachpinsel, meinen Acryl-Lack und fing einfach mal an den Briefkasten in weiss zu streichen. Ehrlich gesagt war ich selber erstaunt darüber wie gut die Farbe deckte. Es machte Spaß zu sehen, wie mein alter verrosteter Briefkasten nun zu einem „weissen schönen Schwan“ – ach nee Kasten – mutierte. Da die Farbe so schön deckte und hielt, druckte ich mir gleich noch eine Vorlage aus, die ich nutzte, um die Hausnummer mit aufzumalen. Schnell wurde meine Lieblingsfarbe in Acryl angemischt und aufgetragen und fertig ist mein neuer Briefkasten.

briefkasten-neu2Mittlerweile hält die Farbe bereits gut ein halbes Jahr und es ist kein Rost durchgekommen und trotz Nord-Himmelsrichtung und Wetterkapriolen im hohen Norden keine Farbe abgeblättert. Ich kann also die Meinungen der „Tante-Google-Gemeinde“ nicht teilen, dass man dringend teure Grundierungen oder Folien benötigt, sondern man kann einen Edelstahl-Briefkasten auch mit ganz normalem 08/15-Acryl-Lack verschönern.

Wer noch schöne Verzierungen auf dem alten neuen Kasten mag, dem sind bei der Ausübung seiner Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt.

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