Sanddorn – orange leuchtendes Powerfood

Hier bei uns oben im Norden findet man ihn überall in den Dünen. Sanddorn. Er piekst, ist sauer und sieht auch nicht besonders schön aus. Finden andere. Aber ich mag Sanddorn und habe ihn mir deswegen vor einigen Jahren in den Garten gepflanzt. Diese orangefarbenen Beeren sehen wundervoll aus und sie schmecken nicht nur den Vögeln gut. Allerdings sind sie unverarbeitet für den Menschengeschmack eher sauer und bitter.

Aber Sanddorn ist gesund, ein richtiges Powerfood, wie man neumodisch jetzt so sagt. Die orangefarbenen Beeren enthalten viele Vitamine wie C, E, B2, B12, K und auch Betacarotin und Omega-7-Fettsäure.

Grund genug für mich, Jahr für Jahr in mühseliger Kleinarbeit Sanddornbeeren zu pflücken, möglichst ohne mich zu pieksen. Natürlich kann man das Pflücken auch anderen überlassen und den leckeren Sanddorn-Muttersaft (Link zu Produktempfehlung bei Amazon) kaufen, um ihn zu trinken oder Gelee, Marmelade und andere Leckereien daraus zu machen. Mir macht es Freude die Beeren zu sammeln. Es hat einen leicht meditativen Charakter.

Wenn ich keine Zeit habe, die Beeren sofort zu verarbeiten, dann friere ich sie einfach ein und verarbeite sie nach Bedarf.

Rezepte gibt es im Internet genug, um Sanddorn zu verarbeiten. Da muss ich nun nicht auch noch meinen Senf dazu geben. Wegen der guten Weiterverarbeitung bevorzuge ich es, die Beeren auszukochen, sie mit Original Birkenzucker aus Finnland (Xylit – Link zur Produktempfehlung bei Amazon) zu süßen und mit Apfelpektin zu gelieren. Natürlich kann man auch Gelierzucker nehmen, aber da ich mich seit einem Jahr von raffiniertem Zucker weitestgehend fern halte, nehme ich Birkenzucker und Apfelpektin.

Sanddorngelee ist extrem lecker und ich gebe es in Joghurt, in Quark, in Hüttenkäse und auch in Knoblauchmayonaise, einfach überall mit rein. Mein POWERFOOD.

Guten Appetit !!

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